Visuelles Training 1 : Teil 1 – die Aufgabe/Übung

Auch in der Fotografie gilt: der eine sieht vieles, der andere weniger, mancher erst einmal gar nichts.

Hier möchte ich daher eine kleine visuelle Trainingsreihe für euch starten.

Das hab ich nicht gesehen, das hab ich übersehen, das seh ich so nicht, wo siehst du das nur immer, was du nichts alles siehst und immer so weiter und immer so fort.

Obwohl wir alle Augen haben, sehen wir doch verschieden. Die Augen selbst sind nämlich nur der erste Baustein des menschlichen Sehprozesses. Der zweite und überwiegende Teil davon, der spielt sich im Gehirn ab. Damit hat das Sehen u.a. eine sehr individuelle Komponente. Die Menge der bereits gemachten visuellen Erfahrungen, die im Gehirn gespeichert sind und auf die es beim Sehen zurückgreift, ist ein Faktor dafür, warum wir oft recht unterschiedlich z.B. fotografische Motive sehen und erkennen können. Dabei kann unser Gehirn allerdings trainiert werden. Jede neue visuelle Erfahrung bedeutet ein schnelleres Sehen und Erkennen z.B. eines Fotomotivs.

Genug der Theorie, ab in die Praxis. Hier zeige ich euch gleich ein Fotobeispiel, das für euch ein kleines visuelles Training ist. In einem späteren Artikel werde ich euch dann ein paar Lösungen zeigen, besser gesagt ein paar Motive, die sich in diesem Foto verstecken.

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So, die Frage an euch/eure Aufgabe lautet erst einmal:

Seht bzw. entdeckt ihr in diesem Foto nur einen Hintergrund ? Oder würdet ihr an diesem Motiv weiter arbeiten, fotografieren, weil ihr außerdem noch mehr seht/erkennt ? Wenn ja, was seht/entdeckt ihr außerdem ?

Ihr könnt auch gerne ein feedback direkt unter dem Artikel hier geben. Klickt dazu einfach auf die Kommentarfunktion und los geht’s. Viel Spaß beim visuellen Training und bis bald !

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