Ton in Ton Teil 2

Passend zum heutigen Start vom AYP-Projekt wollte ich euch mal zeigen, was passieren kann, wenn man ein Bild mit mehreren Leuten diskutiert. Besonders die Meinung verschiedener Leute kann einem neue Ideen oder Inspirationen geben. Man muss ein Bild nicht unbedingt gut oder schlecht reden, man kann auch seine Gefühle oder Eindrücke kund tun.

Oder man stellt in den Raum, wie es in einem anderen Format/Aufbau wirken könnte. Formatänderungen sind ja heute im Zeitalter der Digitaltechnik bei vielen Bildern leicht und direkt umsetzbar. Wenn bei solchen Diskussionsrunden ein Computer mit Bildbearbeitungsprogramm vor Ort ist, dann kann man solche Dinge ja schnell umsetzen.

Ton in Ton 1

An meinem Bild, was ihr inkl. Erklärung unter „Ton in Ton Teil 1

(siehe auch TAGS „Ton in Ton“) findet, wollte ich euch mal zeigen,

wie das Bild und der Eindruck sich verändern, wenn man das Format

oder die Neigung vom Halm im Bild verändert.

Jeder kann sich ja einen Eindruck verschaffen, wenn man mal die

Bilder durchklickt, wie was auf einen wirkt.

Formatänderung:

Das Quadrat:

Ton in Ton 2_quadrat

Ein Quadrat passt für mich nicht zum Motiv, dafür ist es

einfach zu lang. Hier finde ich den Raum zu überflüssig und

er passt für mich nicht richtig zur Form vom Halm. Bei einem

Quadrat stelle ich mir immer runde Dinge vor, die dann durch

ihre Form einen Kontrast zum Bildformat bilden.

Das Querformat:

Ton in Ton 3_querfEin Querformat wäre zwar eine Möglichkeit, aber in meinen

Augen lohnt sich der Hintergrund nicht. Es ist einfach nur eine

homogene Fläche. Man hätte dann irgendwo den Wedel und

der Rest der Fläche wäre völlig ungenutzt.

Hier wird mir der Raum noch überflüssiger und der

Halm ist doch schon sehr verloren im Format.

Die Diagonale:

Ton in Ton 4_diagonal

Eine Diagonale würde zu viel Aktion im Bild erzeugen und nicht zu

diesen Farben und der Weichheit passen. Wenn man das so aufbaut,

dann sollte man mehr Kontrast zum Hintergrund haben, damit das die

Diagonale unterstützt. Die weichen Farben brauchen doch eher eine

ruhigere Lage. Mit diesem könnte ich mich zwar anfreunden, aber es ist

mir durch die diagonale Lage etwas zu viel Unruhe im Bild. Das passt

nicht zu meinen eigentlichen Gedanken der Ruhe.

Nun macht euch selber ein Bild von der Wirkung der einzelnen Formate. Evtl. ist ja was dabei, was euch besser gefällt als das Original. Viel Spaß beim Formatwechseln.

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