Tierfotografie – Kurztipp

Auch wenn man sich nicht auf Tierfotografie spezialisiert hat, werden Tiere doch immer wieder gerne fotografiert. Sei es, weil es die eigenen Haustiere sind, sei es, weil man z.B. in einem Park freilebende Tiere entdeckt. Gerade im Frühling und Frühsommer lockt die allgemeine Tierfotografie ganz besonders, wenn überall der Nachwuchs angekommen ist und die lieben Kleinen mit den wachsamen Eltern herumwatscheln, stolpern, paddeln, kurz ihre Welt entdecken.

Und da das alles bekanntlich recht anstrengend ist, schlafen die lieben Kleinen natürlich auch noch relativ oft. Das sieht recht niedlich aus, wenn man sie beobachtet. Sie aber beim Schlafen zu fotografieren, erweist sich als grundsätzlich als ein „Schuss nach hinten“.

Hier einmal ein besonders deutliches Beispiel dafür:

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Schlafen heißt, Augen zu. Und das hat einige recht negative Begleiteffekte.
So kann es passieren, dass ein Betrachter (zumindest im ersten Moment) denkt, es sei ein totes Tier fotografiert worden.
Zur Verdeutlichung habe ich hier nochmal einen Abschnitt aus dem Foto vergrößert.

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Selbst wenn dies nicht gar so emotional empfunden wird, vermisst man aber auf jeden Fall einen Blickkontakt mit dem Tier.
Es baut sich emotional eine Unzufriedenheit auf, weil die Augen geschlossen sind und man das Tier nicht erreicht.
Von daher achtet darauf, dass die Augen des Tieres geöffnet sind. Egal, welches Tier ihr fotografiert. Möglichst ganz geöffnet, denn auch halb offene Augen werden eher als negativ empfunden vom Betrachter. Sozusagen „verschleierte“ Blicke mögen im Bereich der Fotografie von Menschen zu gelungenen Aufnahmen führen, bei der Tierfotografie gilt dies grundsätzlich eher nicht.

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