Tierfotografie – Augen

Hier möchte ich euch einen weiteren Kurztipp für die Tierfotografie geben.
Achtung, Tiere haben Augen und diese Augen können sich fotografisch zu einem richtigen Problem auswachsen, wenn man nicht aufpasst.
Warum? Weil diese Augen grundsätzlich sehr dunkle Farben haben, braun und schwarz.
Ein Blick auf die Beispielfotos hier zeigt euch auch gleich das Problem – ohne große Worte.

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Im ersten Foto sieht das Auge der kleinen Kanadagans komplett schwarz aus.
Dadurch wirkt es nicht mehr als Auge, sondern eher wie ein schwarzes Loch. Es ist quasi tot.
Dem Betrachter vermittelt dies kein gutes Gefühl – negative Impression.

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Im Gegensatz dazu das Auge im zweiten Foto, wo der Lichtreflex, hier durch Sonnenschein, zu sehen ist.
Dieses Auge wirkt lebendig. Für den Betrachter eine positive Impression.

Bevor ihr fotografiert, achtet also genau darauf, ob im Auge ein Lichtreflex zu sehen ist.
Wenn nein, kein Foto.
Und noch etwas ist wichtig: Ob im Auge Lichtreflexe sind, hängt nicht nur vom Wetter ab.
Natürlich ist es einfacher, wenn die Sonne scheint und es nicht regnet oder Schatten ist usw.
Aber auch bei schönstem Sonnenschein kann es ganz schnell passieren, dass im Auge trotzdem keine Lichtreflexe sind.
Das ist z.B. dann der Fall, wenn das Tier sich bewegt und sei es nur, dass es den Kopf bewegt. Ein kleiner Dreh seitwärts oder nach unten z.B. Ende von Lichtreflexen.

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