Planet Erde – Fotografie als Appell zur Rettung/ zum Schutz

Wir alle haben schon vom Klimawandel gehört – unser Planet Erde heizt sich immer schneller und schneller auf. Die Konsequenzen dieser Erderwärmung sind bereits jetzt mehr als ernst und wenn wir nicht umgehend die Treibhausgase reduzieren, wird es zu irreversiblen Schäden kommen. Was können wir als Fotografen dabei tun ?

Zuerst können wir natürlich alles unternehmen, um persönlich und in unserem persönlichen Umfeld umweltgerecht zu leben und zu handeln.

Jedes bisschen, was getan wird, hilft unserer Erde.

Außerdem können wir uns natürlich auch in Umweltbewegungen, Umweltorganisationen usw. zusätzlich persönlich engagieren.

Aber wir können darüberhinaus noch ein wenig mehr und das können wir, weil wir fotografieren.

Fotografie bedeutet nicht nur Kunst oder Geschäft, Fotografie bedeutet mehr: z.B. Dokumentation, Informationen, Appell.

Auf einem Foto sieht man etwas und in dem Moment, wo man etwas sieht, sprich vor Augen hat, erkennt man auch etwas und gerade beim visuellen Mittel der Fotografie erkennt man dann oft etwas, was man zuvor so oder gar nicht selbst gesehen hat.

Fotos können einen Signaleffekt haben, etwas wachrütteln, Appelle sein, sie können informieren, Emotionen wecken, etwas Unbekanntes zeigen, das Bedürfnis wecken zu handeln, weil man es/etwas (jetzt) gesehen hat.

Sich über etwas bewusst werden, es zur Kenntnis zu nehmen, beginnt immer zunächst mit dem Sehen und dem Erkennen davon, das ist ein grundlegender Schritt und Anfang und das geschieht beim Betrachten von Fotos. Sie sind ein elementarer erster Baustein, der vieles bewirken kann und sollten daher in dieser ihrer Funktion nicht unterschätzt werden.

Mit Fotos können wir andere Menschen beeinflussen, mal mehr, mal weniger.

Betreffend den Klimawandel z.B. sind Fotos aus den Polarregionen oder Fotos mit Tieren, die dort bereits als Art existentiell gefährdet sind emotional sehr berührend. Wer solche Fotos sieht, sieht zugleich, was durch den Klimawandel verändert, ja sogar vernichtet wird – der Betrachter wird sich zudem bewusst, welche Vielfalt und Schönheit unser Planet Erde derzeit noch hat.

Man kann sich (bereits visuell) nicht mehr davor verschließen, was alles zerstört wird, in welchem Umfang nicht wieder gut zu machende Schäden bereits entstanden sind und weiter entstehen werden und welche Verantwortung wir Menschen für unsere Erde tragen.

Die Schönheit unserer Erde und ihre unglaubliche Vielfalt sind überall und begegnen uns überall. Man kann sie z.B. in den Pflanzen erkennen, in den Tieren, den Wäldern usw.

Wo auch immer. Man muss also nicht auf kostspielige Reisen gehen, um sie fotografieren zu können. Überall kann jeder einen Teil der Schönheit und Vielfalt der Erde und des Lebens entdecken, festhalten und zeigen.

Man kann dies z.B. in der Makrofotografie entdecken, die es ermöglicht, viele oftmals erstaunliche Einblicke in die Funktionen und Schönheit auch der kleinsten Elemente einer Pflanze usw. darzustellen. Usw.

Indem wir all dies fotografieren, können wir es für andere Menschen sichtbar machen und ihnen so bewusst machen, wie schön und vielfältig die Natur und das Leben auf unserer Erde sind. Und wie bedroht dies durch den Klimawandel bereits ist und künftig noch viel mehr sein wird. Bedroht, vernichtet, ausgelöscht. Wenn wir nicht umgehend etwas dagegen tun.

Wir können zumindest versuchen, dass man sich unserer Verantwortung für das Leben auf dieser Erde bewusst wird, dass wir es sind, die unseren Planeten schützen müssen, wir alle und niemand sonst. Gegenwart und Zukunft der Erde liegen in unserer Hand.

Vielleicht habt ihr, warum auch immer, die Motivation verloren, weiterhin zu fotografieren ?

Nun, vielleicht ist dies ein Grund, mit dem Fotografieren wieder weiter zu machen, zurückzukehren zur Fotografie und gemeinsam mit den vielen anderen Fotografen, die sich dies als Aufgabe gewählt haben, die „Schätze“ unserer Erde, die Vielfalt der Arten und des Lebens in Fotos zu zeigen. Und dadurch zu versuchen diese zu erhalten, zu schützen und zum Handeln zu veranlassen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.