Langzeitbelichtung (1)

Langzeitbelichtung – damit verbinden sich so einige Probleme, die man aber alle meistern kann, auch ohne spezielles Zubehör. Hier möchte ich euch einmal am Beispiel eines kleinen Baches oder Flüsschens zeigen, was möglich ist und was, gewusst wie, am Ende zu ganz anderen Fotos führen kann. Oder anders: wie sich ein normales Bach-Foto via Langzeitbelichtungen in ganz andere Bach-Impressionen verwandeln kann.

Hier ein sehr übliches Foto von einem Bächlein im Walde.
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Und hier zwei ganz verschiedene Versionen von dem, was man daraus machen kann, wenn man sich auf einen Teilausschnitt vom Bach konzentriert und Langzeitbelichtung einsetzt.
Belicht-2-ARei-PA-DSC01022s
Belicht-2-ARei-PA-DSC01028s

Ein Stativ wurde nicht genutzt, stattdessen musste der Fototrecker herhalten und ein Geländer von der kleinen Brücke, auf der ich stand und die den Back überquerte.
Beide Versionen wurden ohne jegliches weiteres Zubehör fotografiert. Aufgenommen wurden beide mit einem Makroobjektiv. Um die völlig verschiedenen Effekte zu erreichen, wurde lediglich die Blende geändert (Foto 1 Blende 8/Foto 2 Blende 27). Dadurch veränderten sich automatisch die Belichtungszeiten von 1/30 sec. in Foto 1 zu 1/3 sec. in Foto 2. Außerdem war bei beiden Fotos zusätzlich die Belichtung auf –1 gesetzt. Allein durch diese Kameraeinstellungen entstanden diese Fotos hier.

Ihr seht also, dass Langzeitbelichtungen auch nur mit Kameraeinstellungen selbst möglich sind. Kleiner Tipp noch – auch die ISO-Einstellungen sind wichtig, denn auch die ISO beeinflusst die Belichtungszeit.
Und ihr seht, wie sich dadurch aus einem ganz normalen Bach-Foto etwas ganz und gar Anderes entstehen kann – Natur abstrakt (z.B.).

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