Kreativität ist gefragt – Themenaufgabe aus der Weihnachtszeit 2011

Vielleicht lag ja eine neue Kamera unter dem Weihnachtsbaum oder ein neues Objektiv usw., vielleicht habt ihr aber einfach im Moment mal wieder ein wenig Zeit und Lust zu fotografieren. Bloß was könnte euch reizen ? Euch fehlen Ideen ? Dann schaut euch einmal unsere Themenaufgabe an, passend zur Jahreszeit.

Bei dieser Themenaufgabe geht es nicht um einen Wettbewerb in der üblichen Art.
Es gibt also keine Einsendefristen oder eine Jury, die Gewinnerfotos kürt.
Es gibt nicht einmal Einsendungen als solche. Jeder kann quasi ganz im Stillen für sich fotografisch experimentieren und die Fotos für sich speichern.
Wir geben einfach nur einen Ideen-Startschuss – ihr macht daraus etwas für euch selbst.
Das Wichtigste ist dabei, Spaß an der Fotografie zu haben und vielleicht auch neue Wege in der Fotografie zu gehen.

Fotografisch immer der gleiche Trott ? Nein, Stehenbleiben ist nicht das Ziel. Also auf zu neuen Ufern ! Und da war doch noch etwas …… Stimmt. Das Thema

Hier ist es: Weihnachten als Minima

Bevor jetzt jemand stöhnt, warum gerade Weihnachten – warum eigentlich nicht ?

Denn hier geht es nicht um Familienfotos oder die gängigen Fotos im Bereich Weihnachten, sondern um eine andere Darstellung, nämlich Weihnachten als Minima. Und da können auch eingefleischte Weihnachtsmuffel recht kreativ tätig werden. Außerdem ist derzeit die Weihnachtsdekoration im wahrsten Sinne des Wortes sichtbar und vor allem auch griffbereit, man muss sie nicht erst mühsam in irgendwelchen wohlverpackten und gut verstauten Kartons suchen, um verschiedene typische und passende Foto-Objekte zu haben.

Was bedeutet Minima ?

Das ist vereinfacht gesagt das Spiel zwischen Elementen und Flächen. Das Fotomotiv selbst (Element) sollte dabei relativ klein im Foto dargestellt werden, der Hintergrund (Fläche) dagegen den größten Teil des Fotos ausmachen. Dabei gibt es im Prinzip keine Grenzen.
Ist das Fotomotiv allerdings sehr klein, wird es oft als störendes Element empfunden und nicht mehr als wirksamer Bestandteil der Gesamtkomposition.

Minima beschränkt sich aber nicht nur darauf mit Größenverhältnissen zu experimentieren, es gibt hierbei auch viele kreative Möglichkeiten, das Fotomotiv an verschiedenen Stellen zu platzieren. Dabei können alle gängigen sog. „Bildgestaltungsregeln“ gesprengt werden. Spannende Anordnungen, ungewöhnliche Größenverhältnisse – hier ist Kreativität das einzige Stichwort.

Hier einmal ein Beispiel für Weihnachten als Minima

Minima-Weihnachten-Beispiel PA

In diesem Fall habe ich es per Bildbearbeitung erstellt, da ich zwar häufiger im Bereich Minima experimentiere, aber mit dem Thema „Weihnachten“ selbst noch nicht.
Was sich in den kommenden Tagen allerdings ändern wird. Dann wird auch von mir die Kamera in die Hand genommen und es werden echte Fotos dazu entstehen. Eine Auswahl davon zeige ich euch rechtzeitig in der nächsten Weihnachtszeit. Dann könnt ihr eure Fotos damit vergleichen und eventuell noch neue Anregungen für euch bekommen, was alles möglich ist.

Für Fragen oder feedback stehe ich natürlich schon jetzt zur Verfügung. Nutzt dafür die Kommentarfunktion unter dem Artikel oder geht über Kontakt in der Navigationsleiste der homepage und meldet euch bei mir per mail.

Viel Freude und Kreativität bei euren Weihnachten-als-Minima-Shootings !

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