Jasmine Star wedding class

Vom 25.08.10 bis zum 29.08.10 gab es auf creativelive einen Workshop über Hochzeitsfotografie mit Jasmine Star.

Hier wurde live eine Hochzeit im Internet übertragen. Dazu gab es dann vor und nach dem Hochzeitstag einen Workshop mit Jasmine Star. Auch während der Hochzeit erklärte Jasmine sehr viel und beantwortete auch noch Fragen. Ich möchte euch im Folgenden meine Eindrücke von diesen fünf Tagen schildern.

Zusammen mit Jasmine und zwei Mitarbeitern von creativelive, die den Chat und auch Twitter verfolgten und daraus Fragen stellten, saßen auch noch fünf „Studenten“ aus verschiedenen Teilen der Welt im Workshop. Zusammen ging das Team durch diese fünf Tage und machte diesen Workshop zu dem, was er war.

In den ersten zwei Tagen erklärte Jasmine wie sie zur Hochzeitsfotografie kam und was sie dabei so alles erlebt hat. Ihre natürliche und professionelle Art machten diese Tage sehr lebendig und interessant.

Neben kleinen Versprechern und Witzen zeigte Jasmine auch immer wieder ihre persönliche und offene Art. Es war zwar klar, wer hier der Lehrer ist, da sie ihre Professionalität nicht verbarg. Aber der persönliche Touch von ihr gab dem Ganzen ein doch eher familiäres „Feeling“ mit auf den Weg – es war wie ein Camp unter Freunden.

Jasmine sagte sehr klar und offen mit welchen Hindernissen sie zu kämpfen hatte und was es auf dem Weg zum Profi für Niederschläge gab. Es kam aber auch gut rüber, dass dies immer der Fall ist und man sich davon nicht beirren lassen darf. Denn jeder Fehler und Tiefpunkt ist auch gleichzeitig ein Lerneffekt, der einen wachsen lässt. Mit jedem Tag als Fotograf lernt man dazu, selbst wenn man es so weit geschafft hat und man von seiner Tätigkeit leben kann. Auch heute, wo sie zu den angesagten Hochzeitsfotografen von Amerika zählt, lernt sie bei jedem Auftrag noch dazu und ihr fallen immer wieder kleine Fehler bei der Arbeit auf, welche es zu verbessern gilt.

Am dritten Tag gab es dann die Hochzeit, wo Jasmin live übers Internet ihre Vorgehensweise zeigte. Was am Vortag angesprochen wurde, sollte jetzt in die Tat umgesetzt werden. Jasmines Gatte JD, der sie bei jeder Arbeit begleitet, war der zweite Fotograf. Nebenbei agierten die „Studenten“ als weitere Fotografen.

Zwischendurch stand Jasmine dann dem Publikum im Internet Rede und Antwort. Wie auch schon an den anderen Tagen konnten Leute aus aller Welt übers Internet diesen Workshop verfolgen und per Chat und auch Twitter Fragen an die Runde stellen.

Während der Feierlichkeit arbeitete Jasmine ihre Arbeitsliste sehr professionell und routiniert ab und es war gut zu erkennen, dass sie diese Tätigkeit schon länger ausführt. Die Routine, mit der sie vorging, zeugt von etlichen Wochenenden harter Arbeit und einigen Jahren im Geschäft. Dabei erklärte sie auch noch sehr gut wie und warum sie so vorgeht.

An den dann folgenden Tagen wurden der Hochzeitstag und die dazugehörigen Erfahrungen von der Klasse analysiert.

Am besten gefiel mir hierbei der erste Block vom vierten Tag. Dort durften zuerst mal die Studenten ihre Meinungen zu den Eindrücken äußern. Nebenbei gab es immer wieder Fragen aus dem Internet an die Studenten, welche sehr ausführlich beantwortet wurden. Besonders diese Eindrücke der Klasse machten diesen Workshop zu einem besonderen Erlebnis. Gab es ja nicht nur den „Lehrer“, der vor der Klasse referierte, nein auch die Klasse selbst trug sehr viel zu diesem Workshop bei.

Auch die Dame („Bella“), welche die Feierlichkeit arrangiert hat, kam wie schon am Hochzeitstag zu Wort und stellte sich den Fragen aus dem Internet. Auch ihre Sichtweisen zu den Tagen und ihre Art der Arbeit waren interessant zu verfolgen.

Danach ging man dann durch die gemachten Bilder und besprach diese. Jasmine war zwar die erste Fotografin, aber sie ließ auch immer wieder die Schüler in diese Rolle schlüpfen und begab sich dann in den Hintergrund. An Hand von den Bildbeispielen wurde dann erklärt, wie wichtig es doch ist, als Team zu arbeiten. Es wurde klar, dass nicht nur der erste Fotograf wichtig ist, nein auch der zweite oder sogar dritte Fotograf ist im Zusammenspiel wichtig für eine gelungene Serie an Bildern, welche dann dem Kunden präsentiert werden kann. Einer alleine kann nicht jede Situation erfassen und zu jedem Zeitpunkt an jedem Ort sein.

Es gab auch sehr viele Tipps und Anregungen, wie man sich so ein Geschäft aufbaut und welche Tiefschläge man erwarten kann. Besonders der letzte Tag war voll von diesen Informationen und rief auch schon Gelerntes wieder ins Gedächtnis zurück. Auch wurde aufgezeigt wie man die Bilder vermarktet und dem Kunden präsentiert.

Wenn ich auch kein Hochzeitsfotograf bin, oder gerade deshalb, kann ich sagen wie gut mir diese fünf Tage gefallen haben. Es waren sehr interessante und informative Tage. Man hat nicht nur für die Hochzeitsfotografie was mitnehmen können, nein auch für andere Arten der Fotografie waren Informationen dabei. Kann man ja solche Informationen auch für andere Anlässe, wie z.B. Geburtstage oder Familienfeierlichkeiten, verwenden.

Besonders gefallen hat mir, mit welchen Mitteln was erreicht wurde. Muss es doch nicht immer das ganz teure Gerät sein, reicht doch auch mal einfach nur eine Taschenlampe, um einen Lichtspot zu setzen, damit ein Ausgleich für die Belichtung geschaffen wird. Es sind vor allem die Grundlagen, die so wichtig sind für eine gelungene Aufnahme.

Auch das rechtzeitige Packen und Vorbereiten, sowie ein Liste, welche man abarbeiten kann, gehören zu diesen Dingen dazu. Vor allem diese Arbeitsliste ist so unheimlich wichtig, vergisst man im Stress doch sonst schnell mal was. Auch das Zusammenarbeiten im Team hilft dabei, Dinge mit ein wenig Abstand zu betrachten. Kann man sich doch gegenseitig helfen und auf etwaige wichtige Momente aufmerksam machen.

Als abschließenden Satz kann ich nur sagen: „Es waren super interessante Stunden mit Jasmine Star und Danke an creativelive für die Möglichkeit, dies zu verfolgen“.

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