Fotomotive – Idee und Motivation – Teil 9

Zeit, wieder einmal ein anderes, kleines Fotomotiv zu präsentieren, das oftmals nur wenig beachtet wird. Dabei ist dies eigentlich eher ungewöhnlich, denn Blumen und Pflanzen werden im allgemeinen recht häufig fotografiert, vor allem z.B. im Frühling. Hat man es aber erst einmal entdeckt, stellt man überrascht fest, wie viel und wie verschieden man damit arbeiten kann und es fotografisch präsentieren kann.

Und was für ein Fotomotiv ist es diesmal als Idee und Motivation?

Kurz gesagt: Gräser und Halme. Wer ein Botanik-Fan ist, kennt nun sicherlich auch die verschiedenen Arten und Sorten mit dem jeweils korrekten Namen. Ich nicht, zumindest die meiste Zeit nicht. Trotzdem liebe ich diese Fotomotive, wann und wo ich sie auch immer entdecke und dabei ist mir der korrekte Name dann ziemlich gleichgültig. Hier, in diesem Foto, handelt es sich um blühendes Gras, immer dann zu sehen, wenn Gras länger nicht geschnitten/gemäht wurde.

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Fotos von Gräsern und Halmen können an vielen Stellen gemacht werden, man braucht hier nicht erst großartig irgendeine lange Reise zu machen. Man findet sie an den verschiedensten Orten: Wiesen, Felder, an Seen, an der Küste usw., oft auch auf Bürgersteigen oder neben Straßen, wo sie meist als Unkraut angesehen werden.

Hier noch ein anderes Beispiel:

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Im Vergleich zum ersten Beispielsfoto sieht man sofort, wie unterschiedlich man mit diesem Motiv arbeiten kann. Hier wird es als reines Hintergrund-Foto dargestellt, ein natürlicher Hintergrund, der von der Bildgestaltung her auf vertikale Linien aufgebaut ist.

Das einzige Problem, was bei dieser Art Fotomotiv immer wieder auftritt ist, zu fokussieren, also auf irgendetwas scharf zu stellen. Und das erst recht, wenn der Wind bläst, selbst wenn nur so ein ganz kleines, kleines, kleines bisschen Wind ist. Halme und Gräser haben dann die nette Eigenart, dass sie sich hin- und her bewegen, in alle Richtungen und das erleichtert nun keinesfalls das Fokussieren. Aber mit ein bisschen oder bisschen mehr oder ganz viel Geduld und ein bisschen Übung gelingt es doch. Meistens. Manchmal allerdings auch dann nicht.

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