Extreme Bildbearbeitung – Teil 2

Hier nun Teil 2 vom kreativen Arbeiten mit extremer Bildbearbeitung.

Diesmal möchte ich euch Beispiele zeigen, bei denen das Ausgangsfoto keine abstrakte Komposition selbst hat, sondern ein ganz normales Motiv ist.

Wie ihr in Teil 1 zur extremen Bildbearbeitung an den Beispielen dort sehen konntet, können Fotos, die auf abstrakten Bildkompositionen, wie auch immer, aufbauen, generell jedenfalls mittels extremer Bildbearbeitung verbessert werden. Effekte können verstärkt werden und es kann sogar im positiven Sinn zu starken Veränderungen kommen. Bis hin zu komplett neuen Eindrücken.

Solche Originalfotos eignen sich also generell für das (zusätzliche) Experimentieren mit extremer Bildbearbeitung.

Manchmal kann allerdings auch das eine oder andere Originalfoto, das ein ganz normales Motiv hat, für ein solches Experiment genutzt werden. Bei einigen wenigen Fotos mit solchen normalen Motiven kann dann eine abstrakt wirkendes, faszinierendes Ergebnis erzielt werden.

Bei einigen, wohlgemerkt.

Hier einmal ein Beispiel für eine solche Ausnahme:

ExBi2-ARei-Pa-DSC00200

ExBi2-ARei-PA-DSC00200a

Aus einem Skizzenfoto, das eine Szene mit Kartoffeln, Topf und Pfanne zeigt, wird hier eine abstrakte Bildgestaltung mit Farbspielen und einem regelrechten Farben-Wirbel.

Eine komplette Änderung verglichen mit dem Ausgangsfoto. Ohne dass man dieses kennt, wüsste man bei dem bearbeiteten Produkt überhaupt nicht, was im Originalfoto eigentlich gezeigt wurde, aufgenommen wurde.

Der Grund, warum ich hier überhaupt extreme Bildbearbeitung eingesetzt habe, ist ganz einfach: purer Zufall. Rein tatsächlich wollte ich einer Bekannten einfach nur einmal zeigen, welche Filter eines Bildbearbeitungsprogrammes man eigentlich nicht nutzen sollte, hatte das Foto im Programm geöffnet und dann zu Demonstrationszwecken auf einen dieser Filter geklickt. Dieses Foto ist also ein echtes Zufallsprodukt, nebenbei am Rande entstanden.

Trotzdem gefiel es mir, als ich es dann gesehen hatte und ich habe es gespeichert.

Der Effekt dieses Filters ist als solches hier nicht sofort zu sehen. Der Hintergrund ist farblich fast homogen und die Farben sehen trotz des Wirbels durchaus so aus, als sei bereits im Originalfoto so ein Farbspiel vorhanden, gemalt oder warum auch immer.

Dadurch wirkt das bearbeitete Foto durchaus „natürlich“, der Effekt des Filters erscheint hier ausnahmsweise wie ein „natürliches“ Element.

Trotz dieses zufälligen, aber interessanten Zufallsfotos, würde ich bewusst nur mit ganz wenigen Originalfotos mit normalen Motiven so experimentieren und dies zudem nur ganz ganz selten. Meiner Meinung nach eignen sich solche Ausgangsfotos dafür generell einfach nicht.

Hier einmal ein Beispiel, dass ich ausschließlich für Demonstrationszwecke hier angefertigt habe. Benutzt wurde derselbe Filter.

ExBi2-ARei-PA-DSC06415

ExBi2-ARei-PA-DSC06415-so

So etwas hier ist für mich ein absolutes „Nein, danke. Auf gar keinen Fall.“

Im Gegensatz zu dem ersten Beispiel sieht man hier auf den ersten Blick, dass Bildbearbeitung eingesetzt wurde, dass ein bestimmter Filtereffekt genutzt wurde.

Mit Kreativität hat das hier meiner Meinung nach nichts zu tun. Auch nichts mit einer Verbesserung oder interessanten Veränderung des Originalfotos.

Es ist nichts weiter als eine oberflächliche Effekt-Hascherei, über die ich nicht einmal ansatzweise nachdenken würde, geschweige denn, sie ausprobieren würde.

Denn das wäre in meinen Augen eine reine Zeitverschwendung.

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