Brainstorming – erste Einblicke

Brainstorming – wörtlich übersetzt bedeutet dies Gehirnsturm.

Ein sehr treffender Begriff, denn dabei geht es um Ideen und Kreativität und bei einem brainstorming wirbeln sozusagen die Ideen.

Erster Schritt bei der Arbeit an einem fotografischen Thema z.B. ist immer ein brainstorming.

Wie geht man dabei vor ?

Ein echtes brainstorming ist ein kreativer Prozess.

Das bedeutet grundsätzlich, dass es hier keine Anleitungen geben kann, wie so etwas genau durchgeführt werden kann. Es gibt also keine Regeln.

Man kann nichts abhaken nach dem Motto Schritt eins, Schritt zwei usw. – .

Ein solcher Prozess entwickelt sich aus sich selbst.

Er kann ganz verschieden ablaufen.

Je nach Thema.

Je nach den Persönlichkeiten, die dabei zusammentreffen. Wobei mehrere Personen nicht zwangsläufig zusammen sein müssen, auch alleine kann ein brainstorming grundsätzlich durchgeführt werden.

Ein brainstorming ist auch nicht unbedingt etwas Einmaliges.

Man entwickelt oft erste Ideen, probiert sie umzusetzen, schaut z.B. auf die Resultate und entwickelt von dort aus weiter oder startet noch einmal ganz neu.

Wichtig ist auf jeden Fall, dass dabei Ideen erst einmal einfach nur entstehen und gesammelt werden, dass sich auf keine Idee fixiert wird sofort (genau, so und nicht anders) und dass für die Ideen keine Grenzen oder Einschränkungen gesetzt werden von vornherein.

Anhand des folgenden kleinen Beispiels möchte ich euch einmal eine Möglichkeit aufzeigen, wie man ein brainstorming starten kann.

Passend zur Jahreszeit habe ich mir übrigens den Weihnachtsmann ausgeliehen dafür.

Weihnachten – damit ist immer noch Winter und vor allem Schnee und Kälte verbunden.

Das zeigt sich in vielen Liedern, Gedichten usw. und nicht zuletzt auch in dem Ausdruck vom Traum der weißen Weihnacht.

Die weiße Weihnacht ist natürlich auch ein beliebtes Fotomotiv.

Gängig und erwünscht.

Und genau daran kann man bei einem brainstorming ansetzen.

Man prüft zunächst, was gängig und beliebt ist.

Anschließend beginnt man damit, hiervon abzuweichen – sich zu überlegen, wie man das Gängige überhaupt grundsätzlich erst einmal anders gestalten kann.

Apropros Weihnachtsmann kann man dabei z.B. einfach die Wetter-Realität darstellen.

Die weiße Weihnacht wird mittlerweile zur Randerscheinung, oftmals sind zu Weihnachten die Temperaturen viel zu hoch, es regnet, die Sonne scheint usw. – wie auch immer, der Weihnachtsmann, der in Winterkleidung mit seinem Schlitten fährt, der hat mittlerweile dicke Probleme. Kein Schnee – kein Schlittenfahren.

Was also macht der Gute ? Wie liefert er seine Geschenke aus ?

PA-ARei-brainstor-2011

Er montiert halt einfach Autoreifen. Zeitgemäß. Unabhängig vom Wetter einsatzbereit.

Vielleicht habt ihr ja noch andere Ideen, wie er seinen Schlitten umfunktionieren kann.

Oder fährt der zukünftige Weihnachtsmann gar überhaupt nicht mehr mit einem Schlitten ?

Wie wäre es mit einen zünftigen Auto ? Immerhin werden manche Autos ja symbolisch als Schlitten (i.S. von Pracht-Schlitten) bezeichnet.

Oder weicht das zu sehr vom Traditionellen ab – immerhin die meisten Leute verbinden ja mit einem Schlitten in der Weihnachtszeit und mit dem Weihnachtsmann doch das Ding mit den Kufen darunter.

Schon seid ihr mittendrin in einem brainstorming.

Bereits das Austauschen eines kleinen Elementes (passen wir doch den Schlitten vom Weihnachtsmann mal den tatsächlichen Wetterbedingungen an, damit der überhaupt fahrtauglich ist) kann schon eine Menge Ideen zur Folge haben.

Bis bald, wenn es um fotografischen Kerzenzauber geht per Kamera und auch per Bildbearbeitung.

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