Bildgestaltung mit Ebenen

Das Foto, das man präsentiert/veröffentlicht, wird als das endgültige/finale Foto bezeichnet. Denn bis dahin gibt es viele verschiedene Wege, auf die Bildgestaltung Einfluss zu nehmen.
Entweder man konzentriert sich auf die Bildgestaltung allein beim Aufnahmezeitpunkt, wenn man also fotografiert. Oder man nutzt für die Bildgestaltung zusätzlich ein Bildbearbeitungsprogramm. Gemeint ist damit für die Bildgestaltung an sich, d.h. also nicht nur für reine Verbesserungen wie z.B. Sättigung, Kontrast usw. usw.

Bildgestaltung ist also nicht nur alles, was beim Fotografieren selbst bedacht wird, sondern auch das, was mit einem Bildbearbeitungsprogramm in der Gestaltung machbar ist. Und dabei gibt es sehr viele Möglichkeiten, um kreativ zu gestalten.

Hier möchte ich euch einmal ein Foto zeigen, bei dem hauptsächlich nur mit Ebenen gearbeitet wurde.

Ebenen-ARei-PA-DSC07469-ab

Dieses endgültige/finale Foto besteht aus zwei verschiedenen Originalaufnahmen. Ein Foto wurde auf einem Friedhof aufgenommen, das andere in einer U-Bahn, wo viele Menschen gerade in ein und dieselbe Richtung liefen. Über ein Bildbearbeitungsprogramm wurde das Friedhof-Foto wurde als Hintergrundbild genommen. Das andere Foto wurde bearbeitet/kopiert und als Ebene in das Hintergrundbild eingefügt. Dann wurde die Deckkraft so lange reduziert, bis es optisch passte, anschließend wurden beide Ebenen auf eine Hintergrundebene reduziert. Letztlich wurden die Sättigung und der Kontrast ein wenig verändert. Fertig.

Beide Originalfotos wurden aus ganz anderen Gründen aufgenommen, als sie bewusst von vornherein so zu nutzen. Die Idee, sie zusammenzufügen und ein Foto daraus zu machen, entstand erst lange danach und durch puren Zufall beim Ansehen. Erst dann fiel mir plötzlich ein, dass man mit diesen beiden Fotos zumindest einmal versuchen könnte, ein ganz neues und eigenes Foto zu gestalten mit der Thematik Leben und Tod als Kontrast und in einem Foto vereint. Selbst wenn dies hier eher surrealistisch aussieht, so zieht dies doch auf jeden Fall zumindest die Aufmerksamkeit eines Betrachters auf sich und regt dazu an, über die Bildaussage nachzudenken, welche Aussage auch immer man hier konkret hinein interpretiert.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.